Großübung der Gemeinde Weißenbrunn am 10.10.2009
Übung | Scheunenbrand in Neutennnig
Gas versetzte Wehrleute in Schrecken
Am Samstag heulten gegen 14 Uhr die Feuerwehrsirenen in mehreren Gemeindeteilen von Weißenbrunn: Großalarm auf Grund von Rauchentwicklung in einer Scheune im Weiler Neutennig. In wenigen Minuten waren die Feuerwehren aus Eichenbühl, Hummendorf, Thonberg, Reuth, Weißenbrunn und Wildenberg vor Ort. Schnell war klar, dass sich eine Person im oberen Bereich der Scheune befinden muss, die es zu bergen galt. Dazu war der Einsatz des Atemschutzgerätetrupps erforderlich, der in dem stark verrauchten Brandobjekt die verletzte Person aufspüren und bergen musste. Eine Schrecksekunde tat sich für die Wehrmänner beim Entdecken eines Gastanks auf, der in Nähe der brennenden Scheune stand. Die Scheune war eingebettet zwischen zwei Wohnhäusern und einem Bürogebäude. Diese galt es, vor einem Übergreifen des Feuers zu schützen.
Schlauch bis zum Fluss
Da vor Ort nur ein Hydrant zur Löschwasserversorgung zur Verfügung stand, war es notwendig, eine etwa einen Kilometer lange Schlauchstrecke zum Leßbach zu legen, um genügend Löschwasser zu sichern. Diese lange Schlauchstrecke wurde mit dem Schlauchwagen SW 2000 aufgebaut. Gegen zirka 14.30 Uhr meldeten die Angriffstrupps dem Einsatzleiter, 1. Kommandant Werner Murrmann aus Eichenbühl, eine stabile Lage. Mit neun C-Strahlrohren wurde der Brand bekämpft und unter Kontrolle gebracht. Alle Übungsziele waren gegen 14.45 Uhr erreicht, so dass die Übung beendet werden konnte.
Anwesen des 2. Bürgermeisters
Der Einsatzleiter dankte allen 70 Wehrmännern und Wehrfrauen, die an der Übung teilnahmen und beim Löschangriff mit 1500 Meter Schlauch-Verlegung und in Zusammenarbeit mit dem Atemschutztrupp "großartige Arbeit" geleistet haben. Murrmann dankte auch 2. Bürgermeister Friedrich Thaler, der für diese Übung sein Anwesen zur Verfügung stellte. Bürgermeister Egon Herrmann und 2. Bürgermeister Friedrich Thaler verfolgten das Szenario von Anfang an und zeigten sich erfreut über die funktionierende Einsatzstärke und die gute Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren innerhalb der Gemeinde Weißenbrunn. Die beiden Bürgermeister dankten den Aktiven für die in der Freizeit abgehaltene Großübung und für deren Einsatzbereitschaft im Sinne des Gemeinwohls. hof